Television – Fernseh-Visionen

Zur bildungsbürgerlichen Erziehung meiner Eltern gehörte der TV-leere Haushalt: also Extremausgleich während der Wochenendbesuche bei meinen Großeltern. Frühes Farbfernsehen: „waren denn die Bäume nicht immer schon grün im Fernsehen, Opa?“. TV-Arbeit bedeutet für mich also: vom Verschlingen zur Herstellung, vom Empfänger zum Sender (siehe auch Medienzentrum Ruhr)


AUTORENSCHAFT:
Mal angenommen, es gäbe ein Publikum für einen dokumentarischen Blick:
Das Nahe ganz fremd, das Fremde ganz nah.

Beispiele:


KAMERA-ARBEIT für Andere
Weil meine Autorenschaft nicht in Filmausbildung wurzelte, sondern in politischer Selbstbeauftragung, war der Weg umständlich, sozusagen um die „Botschaft“ herum, meine ursprüngliche – als Konsument praktizierte –  „Bewegtbild-Liebe“ wiederzuentdecken: Nun liebe ich die Kamera-Autorenschaft – aber arbeite auch gerne für andere Autorinnen und Autoren.
Meine Stärke: die Kunst des dokumentarischen Blicks zwischen Intuition und Improvisation.

Beispiele:


TV-PROJEKTE  –  TELE-VISIONEN
Weil aber die Umkehrung von Sender und Empfänger nicht individuell sondern politisch gemeint war, war ich praktisch/theoretisch aufmerksam gegenüber dem Massenmedium Fernsehen und habe (parallel zur Medienausbildung) TV-Projekte mitgestaltet, drei Auseinandersetzungen mit Tele-Visionen:

  • Jenseits der öffentlich-rechtlichen Seriosität der Hegemonie der TV-Sender etwas entgegnen:
    Medienzentrum Ruhr e.V. (1981 – 1989)
    Arbeitskollektiv im Netzwerk der sogenannten „Videogruppen“. Autor, Kamera, Schnitt, Verleih, Vorführreihen, Öffentlichkeitsarbeit, Medienfachtagungen und Medien-Forschung u.a. für Ministerium Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.
    1989 Träger des Medienpädagogischen Preises der GMK
  • Befreit vom Dogma der TV-Perfektion auf Neuerfindungen bestehen:
    OK43 – BürgerInnen-Fernsehen Essen (1989 – 1991)
    Aufbau eines Offenen Kanals in enger Zusammenarbeit mit der LfR-NW (heute: LfM).
    Redaktionsarbeit mit Laien. Entwicklungen von Sendeformaten an den „Rändern des Fernsehens“. Koordination, Produktion und Moderation von Fernsehmagazinen/-serien.
  • Deutungsversuch eines Gebühren-Quoten-Gewalt-Verhältnisses:
    „Fernsehen und Gewalt in Deutschland“  (1996 – 1999)
    Autorschaft und Produktion des Medienpaketes für das Goethe-Institut.
    Auslandsvorträge 1998/99 mit dem Medienpaket für die Goethe-Institute in Sofia, Bukarest, Belgrad und Abidjan.
    Projektkoordination:    Norbert SpitzGoethe-Institut, München.
    Beratung: Friedrich Hagedorn – Adolf-Grimme-Institut, Marl

Charlotte. Ein Leben auf der Reeperbahn (Magazinbeitrag Liebe-Sünde)

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Kameraarbeit für den Autor Tom Alker für das TV-Magazin "Liebe - Sünde". Kurzportrait von Charlotte, die seit den 60er Jahren auf der Reeperbahn gearbeitet hat.

Der männliche Orgasmus (Magazinbeitrag Liebe-Sünde)

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Kameraarbeit für den Autor Tom Alker für das TV-Magazin "Liebe - Sünde".

Der Knutschfleck (Magazinbeitrag Liebe-Sünde)

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Kameraarbeit für den Autor Tom Alker für das TV-Magazin "Liebe - Sünde".

Cowboys in Essen

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Kameraarbeit für den Autor Tom Alker 1990. Gesendet im Bürger-TV "OK43"

Nachttanken im Ruhrgebiet

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Kameraarbeit für den Autor Tom Alker. Ein Beitrag für das Bürger-TV "OK43" in Essen.

HappyEnd (Kanal4: „Twist“)

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Kameraarbeit für die Autorin Angela Geratsch. Interview mit "Happy", einem HIV-infizierten Mann aus Bochum für das TV-Magazin "Twist" des Unterlizenzsenders "Kanal4".

Die Malerin Christel Bischoff (Kanal4: „Twist“)

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Kameraarbeit für die Autorin Angela Geratsch. Kurzportrait der Malerin Christel Bischoff für das TV-Magazin "Twist" des Unterlizenzsenders "Kanal4"

Zechenkioske

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Der Auftrag des Wirtschaftsmagazins von Deutsche Welle TV lautete: Sind Zechenkioske noch Orte politischer Kommunikation? Gedreht rund um die Zeche Auguste-Viktoria in Marl 1994. Assistenz: Volker Roloff

Die Stunden vor … dem Rosenmontagszug in Köln

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Gesamtregie dieser Reportage: Tom Briele "Die Stunden vor ... " (1996/97) war eine sechsteilige Doku-Reihe, die bei "Kanal4" ausgestrahlt wurde. Gemeinsam war allen sechs 30-minütigen Reportagen, dass mehrere Beobac...

Die Stunden vor … der Niederlage des Samojeden

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Gesamtregie dieser Reportage: Jörg Keweloh "Die Stunden vor ... " (1996/97) war eine sechsteilige Doku-Reihe, die bei "Kanal4" ausgestrahlt wurde. Gemeinsam war allen sechs 30-minütigen Reportagen, dass mehrere Beob...

Die Stunden vor … dem Sprung des Tigers beim Zirkus Probst

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Gesamtregie dieser Reportage: Horst Herz "Die Stunden vor ... " (1996/97) war eine sechsteilige Doku-Reihe, die bei "Kanal4" ausgestrahlt wurde. Gemeinsam war allen sechs 30-minütigen Reportagen, dass mehrere Beobac...

Alt sind immer nur die Anderen

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30 minütiges Feature über selbstbestimmte Arbeit im Alter (1995). Produktion, Regie und Kamera:   Tom Briele Redaktion:   Dr. Ute Günther und Dr. Bernd Thunemeyer Auftraggeber:   Kanal4/RTL und Initiativkreis Ruhrg...

Die Stunden vor … der nächsten Fahrt der Maxim Gorki

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Gesamtregie dieser Reportage: Jörg Keweloh "Die Stunden vor ... " (1996/97) war eine sechsteilige Doku-Reihe, die bei "Kanal4" ausgestrahlt wurde (einem Kulturprogramm produzierenden Unterlizenznehmer bei RTL und S...

Die Stunden vor … der Auslieferung der Leipziger Volkszeitung (LVZ)

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Gesamtregie dieser Reportage: Ulli Wendelmann "Die Stunden vor ... " (1996/97) war eine sechsteilige Doku-Reihe, die bei "Kanal4" ausgestrahlt wurde (einem Kulturprogramm produzierenden Unterlizenznehmer bei RTL un...

Peter Reichenberger

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Ein Portrait des Künstlers Peter Reichenberger anlässlich einer seiner letzten Ausstellungen. Kamera und Montage: Tom Briele 2. Kamera: Synke Schlüter Ton: Konstanze Bemberg Realisation:  Peter D. Malchus

Public Playgrounds – Labor für künstlerische Eingriffe

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Spannende Drehtage für den Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies: Das Forum Freies Theater hatte 2005 international zu zwei Projektwochen eingeladen: "Publik Playgrounds - Labor für künstlerische Eingriffe". Phantas...

Essen Erinnern: Ernst Schmidt über Arbeiterzeitungen

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Studiosendung mit dem Zeitzeugen und Historiker Ernst Schmidt zum Thema „Arbeiterzeitungen in Essen“

Essen Erinnern: Ernst Schmidt über Stalinismus-Opfer aus Essen.

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Studiosendung mit dem Zeitzeugen und Historiker Ernst Schmidt zum Thema "Auch aus Essen kamen Opfer des Stalinismus"

Essen Erinnern: Die frühen Jahre des „Jugendzentrum Papestraße“

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Zeitzeugen berichten aus einer heute kaum vorstellbaren wilden avantgardistischen Zeit des städtischen Jugendzentrums an der Papestraße, das mittlerweile trotz zwischenzeitlicher Besetzung komplett dem Sparhaushalt de...

Essen Erinnern: Das Fotoarchiv des Ruhrlandmuseum

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Noch am alten Standort in der Innenstadt, die MitarbeiterInnen des Fotoarchives verteilt an verschiedenen Orten, stolz auf das Erreichte und mit Elan in die Zukunft schreitend - und sie haben Recht behalten: Im Fotoar...

Essen Erinnern: Gustav Streich über Stadtplanung und Politik in Essen in den 50er und 60er Jahren (Teil 2)

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Gustav Streich sitzt im AWO-Altenheim in Essen-Katernberg und berichtet über die von ihm mitverantwortete Kommunalpolitik. Seine Art zu Denken und zu Sprechen erklärt, warum es mal viele waren, die von der Sozialdemok...

Essen Erinnern: Rahmstrasse

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Ein kleiner Teil eines Stadtteils von Bahngleisen durchschnitten, heute durch eine Fussgängerbrücke miteinander verbunden. Verbindend auch ein Unfall, Jahre zuvor, in der Erinnerung, aber welche?

Essen Erinnern: Gustav Streich über Stadtplanung und Politik in Essen in den 50er und 60er Jahren (Teil 1)

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Gustav Streich sitzt im AWO-Altenheim in Essen-Katernberg und berichtet über die von ihm mitverantwortete Kommunalpolitik. Seine Art zu Denken und zu Sprechen erklärt, warum es mal viele waren, die von der Sozialdemok...

Essen-Wahn

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Das erste Projekt des OK43-Labor mit externen Autorem war „Essen-Wahn“: 1990 luden wir das Agentenkollektiv (Robert Bosshard, Oberhausen und Friedhelm Schrooten, Duisburg) als Autoren ein, gemeinsam mit uns ein mehrte...